Der Industriezulieferer Doncasters plant eine weitreichende Modernisierung seines Standorts in Bochum. Das Unternehmen investiert dafür über mehrere Jahre 52 Millionen US-Dollar in neue Technik, zusätzliche Produktionsflächen und automatisierte Anlagen. Ziel ist es, den Standort zu einem wichtigen Zentrum für komplexe Gussbauteile für industrielle Gasturbinen auszubauen.
Die Arbeiten laufen bereits. Im Werk beginnt die Installation neuer Anlagen, darunter zusätzliche DS-Schmelzöfen. Sie werden schrittweise eingebaut, um den laufenden Betrieb nicht zu unterbrechen.
Im Frühjahr 2026 folgt der nächste Schritt: Auf dem Gelände an der Bessemer Straße startet der Bau einer 3.000 Quadratmeter großen Produktionshalle. Dort sollen später Maschinen aus dem Hauptgebäude Platz finden, ergänzt durch neue Kapazitäten für die Kernfertigung. Die Halle soll Ende 2026 fertig sein.
Für 2027 ist die Einführung einer vollautomatisierten Shell-Line angekündigt. Das gesamte Ausbauprogramm wird voraussichtlich bis 2028 dauern. Mit den Erweiterungen steigt die Produktionskapazität deutlich. Zugleich schafft das Unternehmen neue Arbeitsplätze in der Fertigung und im Engineering.
Der Bochumer Standort ist spezialisiert auf vakuumgegossene Turbinenschaufeln und die dafür benötigten Superlegierungen. Die geplanten Investitionen sollen die Wettbewerbsfähigkeit stärken und langfristige Aufträge sichern.
