
Die Stadt Bochum reagiert auf ein erhöhtes Unfallaufkommen an mehreren Verkehrsknotenpunkten. Betroffen sind Kreuzungen in unterschiedlichen Stadtteilen. Die Maßnahmen reichen von neuen Markierungen über Temporeduzierungen bis hin zu einer geplanten Ampelanlage. Grundlage der Entscheidungen sind Auswertungen der Unfallkommission. An der Kommission sind Verwaltung, Straßenbaubehörden und Polizei beteiligt.
Verbesserte Übersicht an der Fritz-Reuter-Straße
An der Kreuzung Fritz-Reuter-Straße, Bahnhofstraße und Ridderstraße wurde die Verkehrsführung angepasst. Durch eine veränderte Markierung der Fahrspuren soll die Übersicht im Kreuzungsbereich verbessert werden. Zudem erhielt die dortige Bushaltestelle eine neue Markierung. Die Stadt erhofft sich dadurch klarere Verkehrsabläufe und weniger Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmenden.
An der Kreuzung Kemnader Straße/Im Haarmannsbusch gilt ab sofort Tempo 30. Zusätzlich wurde in der Straße Im Haarmannsbusch ein Stoppschild aufgestellt. Die Kombination aus Geschwindigkeitsreduzierung und klarer Vorfahrtsregelung soll die Sicherheit insbesondere für abbiegenden Verkehr erhöhen.
Übergangslösung an der Ümminger Straße
Auch an der Kreuzung Ümminger Straße/Industriestraße wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt. Bis zur geplanten Installation einer neuen Ampelanlage ist dort ebenfalls Tempo 30 angeordnet. Die Ampel soll langfristig für eine eindeutigere Verkehrsregelung sorgen.
Die beschlossenen Maßnahmen gehen auf Empfehlungen der Unfallkommission zurück. In dem Gremium arbeiten Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörden gemeinsam mit der Polizei. Ziel ist es, auf Basis von Unfallanalysen gezielt dort einzugreifen, wo sich Gefahren häufen.
