Beitrag: LWL-Kultur zieht Bilanz: Zeche Hannover in Bochum mit steigenden Besucherzahlen
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Zeche Hannover

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe blickt auf ein herausforderndes Kulturjahr zurück. Großbaustellen prägten vielerorts den Betrieb. Dennoch blieb das Interesse des Publikums hoch. In Bochum zeigte sich diese Entwicklung besonders an der Zeche Hannover. Das Museum konnte mehr Besucherinnen und Besucher begrüßen als im Vorjahr.

Besucherplus auf der Zeche Hannover

Rund 22.000 Menschen besuchten 2025 die Zeche Hannover in Bochum. Damit lag die Zahl deutlich über dem Vorjahreswert von 18.000. Auch im Vergleich zu 2023 mit 20.000 Besuchen ist ein Anstieg erkennbar. Die Saison lief von März bis Oktober.

Besonders gefragt war die Sonderausstellung „Industrie-Insekten. In einem unbekannten Land“. Gezeigt wurden Fotografien von Ute Matzkows und Klaus Rieboldt. Vor allem an den Wochenenden zog die Ausstellung zahlreiche Gäste an. Begleitprogramme ergänzten die Schau und richteten sich auch gezielt an Familien.

Großveranstaltungen stärken den Standort

Zu den besucherstärksten Formaten auf der Zeche Hannover zählte erneut die „Extra-Schicht“, die rund 2.200 Gäste anzog. Ebenfalls gut angenommen wurde der Familientag rund um das Kinderbergwerk „Zeche Knirps“. Mitmachangebote standen dabei im Mittelpunkt und sorgten für hohe Resonanz.

Während mehrere LWL-Museen 2025 rückläufige Zahlen verzeichneten, entwickelte sich der Standort Bochum positiv. Innerhalb der LWL-Museen für Industriekultur, die insgesamt rund 440.000 Besuche zählten, leistete die Zeche Hannover einen wachsenden Beitrag. Der Trend unterstreicht die Bedeutung industriekultureller Angebote im Ruhrgebiet.

LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger bewertete das Jahr insgesamt als erfolgreich. Trotz laufender Bau- und Sanierungsmaßnahmen sei der Rückgang der Gesamtbesuche geringer ausgefallen als erwartet. Die Entwicklung in Bochum gilt dabei als Beispiel für die anhaltende Bindung des Publikums an die Standorte.

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