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Polizei
Am Montagnachmittag kam es in Bochum zu einem Raub auf ein Geschäft. Der Inhaber wurde dabei leicht verletzt. Wenige Stunden zuvor hatten Betrüger mit einer bekannten Masche Bargeld erlangt. Die Polizei ermittelt und warnt vor kriminellen Täuschungen.
Raub auf Elektronikgeschäft an der Ottostraße
Gegen 15.20 Uhr betraten zwei Männer ein Elektronikgeschäft an der Ottostraße. Nach Angaben der Polizei forderten sie den Inhaber, einen 27-jährigen Mann aus Gelsenkirchen, auf, verschiedene Waren herauszugeben. Dabei schlugen die Täter mehrfach zu.
Der Ladenbesitzer erlitt leichte Verletzungen. Die Täter flüchteten anschließend unerkannt. Einer der Männer soll nach Aussage des Opfers einen roten Kapuzenpullover getragen haben. Weitere Details zu den Tatverdächtigen sind bislang nicht bekannt.
Die Ermittlungen führt das zuständige Kriminalkommissariat. Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Falsche Bankmitarbeiter erbeuten Bargeld
Bereits am Vormittag desselben Tages kam es in Bochum-Grumme zu einem Trickbetrug. Eine 88-jährige Bochumerin erhielt gegen 11 Uhr einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Dieser gab vor, es habe eine verdächtige Abbuchung auf ihrem Konto gegeben.
Um den Schaden zu beheben, sollte die Seniorin Bargeld bereithalten, das angeblich von einem Polizeibeamten abgeholt werde. Kurz darauf erschien ein Mann an der Wohnungstür, dem die Frau die geforderte Summe übergab. Der Täter entfernte sich anschließend zügig.
Der Mann wird auf 30 bis 35 Jahre geschätzt, etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß und schlank. Er soll einen leichten Oberlippenbart getragen haben sowie eine Brille.
Polizei warnt vor Betrugsmaschen
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die im Bereich des Lerchenwegs verdächtige Personen oder Situationen beobachtet haben, um Hinweise. Gleichzeitig warnt die Polizei erneut vor Telefonbetrügern.
Insbesondere ältere Menschen geraten immer wieder ins Visier von Trickdieben. Die Polizei rät, bei Geldforderungen am Telefon sofort aufzulegen und im Zweifel den Notruf 110 zu wählen. Auch Angehörige und Nachbarn werden gebeten, über die Maschen aufzuklären.
